ORF Mei liabste Weis

Österreichs Volksmusik gespielt von den talentiertesten Interpreten des Landes
„ORF Mei liabste Weis“ ist eine Rarität im Fernsehen. Hier wird nur live gesungen und musiziert, Playback gibt es nicht. Die Sendung erfüllt musikalische Publikumswünsche mit viel Platz für Spontaneität, Improvisation und Unterhaltung. Hier wird die Tradition authentischer Volksmusik gepflegt und mit jungen, innovativen Gruppen auch deren Zukunft präsentiert. Gesang und Musik aus dem Volk, Volksmusik eben, aber auch der Volkstanz und die schönen Trachten, die die Musikantinnen und Musikanten tragen, begeistern die Fans der echten Volkskultur.
Mei liabste Weis“ reist durch Österreichs, Südtirols und Bayerns schönste Regionen und stellt Land und Leute vor: Geografisch, historisch, kulturell und volksmusikalisch – mit Gespür für die regionalen Feinheiten und Unterschiede der Landstriche. Und mit kulinarischen Gustostückerln, nach dem Motto: „Essen und Trinken und musizieren halten Leib und Seele zusammen“.
Seit 1988 präsentiert Franz Posch die beliebte TV-Volksmusiksendung, seit 1991 ist die 90-Minuten-Live-Sendung im Hauptabendprogramm von ORF 2 zu sehen. Traditionsreiche, bodenständige Wirtshäuser in Österreich und den Nachbarländern bieten die Kulisse für Franz Posch und seine Gäste. Posch ist nicht nur Präsentator, sondern auch Musikant, der selber zu Harmonika oder Klarinette greift. (c) ORF

Gaudafestumzug

 

Das Gauder Fest, wie wir es heute kennen, ist aus der Tradition der großen alpenländischen Kirchtage gewachsen, die es früher in jedem größeren Alpenort gab. Einer der größten und beliebtesten war der Gauder Kirchtag in Zell am Ziller am ersten Wochenende im Mai. Nach den langen, schweren Alpen-Wintern kamen hierher die Bauern und Kaufleute aus dem Salzburgischen, aus Südtirol und darüber hinaus natürlich aus Tirol.

Bereits im Jahre 1428 erwähnten venezianische Kaufleute, die regen Handel mit dem Zillertal betrieben, den Kirchtag und Jahrmarkt in Zell. Schon seit jeher war die örtliche Brauerei, heute Zillertal Bier, unmittelbar mit dem Fest verbunden: Am ersten Wochenende im Mai öffnete der Braumeister die Stadel und Schupfen des Gauder-Anwesens. So leitet sich der Name „Gauder“, nicht wie viele vermuten vom Wort „Gaudi“ ab, sondern vom „Gauderlehen“, auf dessen Grundstücken das Fest ursprünglich stattfand. Dieses Gauderlehen, das zu Zillertal Bier gehört, liegt am östlichen Ortsrand von Zell. Im Jahr 1861 errichtete man sogar ein eigenes „Gauderhaus“, das jährlich für die Besucher des Gauder Fests ausgeräumt wurde. Die Tradition, das Gauder Fest auf dem „Gauderlehen“ auch „Gauderlacke“ genannt, auszurichten, blieb bis cirka 1950 erhalten. Seit 1950 wird das Gauder Fest im Dorfzentrum gefeiert.

Großer Gauder Fest-Umzug – Österreichs größter Trachtenumzug mit prächtigen Pferdegespannen (gesamt ca. 2.500 Teilnehmer)

Übertragung des Fest-Umzuges auf ORF 2 um 14.30 Uhr und auf ORF 3 um 15.25 Uhr und im BR Bayrischer Rundfunk.

(c) Gaudafest

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